Spinalkanalstenose

Rückenschmerzen sind eine der Volkskrankenheiten in Deutschland. Eine der oftmals verkannten Ursachen kann eine Spinalkanalstenose sein.

Viele Betroffene kennen vielleicht Ihre Diagnose, haben aber oftmals keine genaue Übersicht über die eine solche Spinalkanalstenose, wie diese entsteht, wie diese sich bemerkbar macht und auch wie diese behandelt werden kann.
Daher haben wir auf dieser Seite möglichst viele Informationen und interessante Beiträge zum Thema Spinalkanalstenose gesammelt.

 

Wichtig für Betroffene: Diese Informationen ersetzen nicht die Diagnose und Behandlung durch einen qualifizierten Arzt/Facharzt und dienen nicht zur Selbstdiagnose bzw. Selbstbehandlung.
Bei länger anhaltenden und/oder sehr starken Schmerzen im Rücken mit Lähmungserscheinungen oder ausstrahlenden Schmerzen in die Beine, ist es unbedingt notwendig einen erfahrenden Facharzt aufzusuchen und die Ursachen hierfür abklären zu lassen.

Video: Behandlung Spinalkanalstenose

Interessanter Fall: Spinalkanalstenose – Die unterschätzte Gefahr

Prof Ohnsorge für "Die Diagnose" im Stern 27/207

Der interessante Fall Spinalkanalstenose – Die unterschätzte Gefahr ist auch erschienen im stern 27/2017.

Es gibt tatsächlich Krankheitsbilder und Diagnosen, die hat jeder schon mal gehört, über die kann ein Mediziner, ja schon ein Medizinstudent, vortrefflich umfänglich referieren und dennoch weiss nicht einmal jeder Facharzt, den es betrifft, welche Risiken dahinter lauern…

Typisch ist der Fall von Gerlinde S., 65 Jahre alt, verheiratet mit Manfred seit 40 Jahren. Bei den Feierlichkeiten zum Hochzeitstag wird viel getanzt. Gerlinde möchte so gern, war früher ja richtig gut, aber sie kann nicht. Der Rücken! Immer wieder der Rücken. Schmerzen, die sich messerartig ins Kreuz bohren und ausstrahlen in beide Gesäßhälften. Blockartige, zentnerschwere Last im Becken. Ziehen in beiden Leisten. Schwere und Schwäche bei jeder Bewegung. Schon das Stehen fällt ihr schwer, weit Laufen kann sie auch nicht. Wer denkt da ans tanzen.

Lesen Sie mehr über den Interessanten Fall Spinalkanalstenose.

Stern Podcast Die Diagnose mit Professor Ohnsorge: Spinalkanalstenose

Eine Frau hat Schmerzen im Kreuz, läuft unsicher und verletzt sich immer häufiger bei Stürzen. Ein Arzt stellt fest, was seit Jahren versäumt wurde. Diesen spannenden Fall von Professor Ohnsorge, welcher bereits im stern 2017 erschienen ist, gibt es nun auch als Stern Podcast „Die Diagnose“.

„Für mich als Mediziner ist sehr wichtig, dass ich Menschen helfen kann – auch wenn sie nicht meine Patienten direkt sind. Ich hoffe, dass über das Buch und das Erscheinen des Falls im stern betroffene Patientinnen und Patienten besser die richtige Hilfe finden können.“ sagt Professor Ohnsorge, Leiter von ohnsorge spine service.

NDR Visite 2020 mit Professor Ohnsorge: Spinalkanalstenose

Am 13. Oktober 2020 wurde in der NDR Sendung Visite auf das Thema Spinalkanalstenose und Behandlungsmethoden eingegangen werden. Hierfür wurde in der Praxis ohnsorge spine service in Hamburg-Eppendorf gedreht und auch Prof. Ohnsorge als Wirbelsäulenspezialist interviewt. Prof. Ohnsorge wird auch als Studiogast in der Sendung Visite den Zuschauern wertvolle Hinweise und Antworten zum Thema Spinalkanalstenose geben.

„Für mich als Mediziner und Wirbelsäulenspezialist ist sehr wichtig, dass ich Betroffenen helfen kann – auch wenn sie nicht meine Patienten direkt sind. Gerade eine wichtige Sendung wie Visite kann viele Betroffene erreichen, ihnen ein besseres Verständnis über Ihre Erkrankung geben und hoffentlich positive Impulse im weiteren Behandlunsverlauf geben.“ sagt Professor Ohnsorge.
Hier finden Sie mehr Informationen zur NDR Sendung Visite und zum Sendetermin am 13.Oktober 2020, 20:15 Uhr.

Patienten für Patienten: Patientenerfahrung Spinalkanalstenose

Spinalkanalstenose: Häufige Fragen

Bei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verengung des Rückenmarkkanals. Das ist der Kanal, welcher von den Wirbelkörpern gebildet wird und in welchem die Nervenstränge, also das Rückenmark bzw. die Nervenfasern, laufen.

Häufigste Ursache ist die Arthrose der angrenzenden kleinen Wirbelgelenke. Dabei kommt es erst zum Gelenkerguß und zur Schwellung der Gelenk-Kapsel, schliesslich auch zur Ausbildung von knöchernen Höckern kommt. Diese wachsen sowohl nach außen in die Muskulatur, wo es unbemerkt bleibt, aber genauso auch nach innen in den Rückenmarkkanal. Hier nehmen sie den Nerven den angestammten Platz und komprimieren sie. Die Nervenfasern werden eingeklemmt. Bei Bewegung führt das zu vermehrten Schmerzen und neurologischen Ausfallerscheinungen. Des weiteren kann es durch Verschleißerscheinungen in der Bandscheibe zu Bandscheibenvorwölbungen oder auch einem Bandscheibenvorfall kommen. Hier entsteht eine Raumforderung von der anderen Seite in den Spinalkanal und der Platz für die Nerven wird noch enger. Nicht so selten ist der Spezialfall der Spinalkanalstenose durch Wirbelgleiten.

Durch Instabilität eines Segments der Wirbelsäule, also durch ein Verschieben der Wirbelkörper gegeneinander, wird dabei das Rückenmark im Kanal regelrecht abgeschert. Ausserdem werden die Neuroforamina, also die seitlichen Löcher, aus denen die Nervenwurzeln austreten, stark verengt und letztere eingeklemmt. Eine Spinalkanalstenose kann grundsätzlich gering oder auch sehr stark bis hin zu absolut ausgeprägt sein. In letzterem Fall haben die Nervenfasern so gut wie gar keinen Platz mehr.

Die typischen Symptome über die Patienten berichten, sind Schwäche und Schwere der Beine, meist zusammen mit Kribbeln, Taubheit und Schwäche. Überhaupt die Unfähigkeit längere Strecken gehen zu können, aber auch typischerweise Treppen rauf oder runter nicht bewältigen zu können, werden oftmals genannt. Ganz klassisch ist das Phänomen der sogenannten Claudicatio spinalis. Man nennt dies die Schaufensterkrankheit. Patienten berichten hier, dass sie nur wenige Meter gehen können und dann wieder anhalten müssen. Aus diesen Gründen sind Patienten mit Spinalkanalstenose oft auf einen Rollator angewiesen.

In besonderen Fällen müssen sich Betroffene sogar hinsetzen oder sich nach vorne beugen. Sie tun dies, da somit die Lendenwirbelsäule gestreckt und der Spinalkanal ein bisschen, wenn auch nur temporär, erweitert wird. Durch dieses Verhalten können Patienten die auftretenden Symptome etwas lindern.

Dies alles kann durch momentane Nervenausfallerscheinungen erklärt werden. Der Strom in den Nervenbahnen fließt durch die Komprimierung etwas weniger bis gar nicht mehr. Die Muskulatur erhält keine Innervation, d.h. keine elektrischen Signale. Dies wiederum führt zu Missempfindungen in den Beinen, zu Kraftlosigkeit, aber auch anfallsweise zu einem plötzlich auftretendem Kraftverlust. Das Hauptrisiko bei einer Spinalkanalstenose ist somit ein Sturz, bei dem sich die älteren Patienten durchaus sehr schwer verletzen können. 

Ganz klare Antwort: „Nein“. Die Spinalkanalstenose ist eine typische Erscheinung des Alters. Grundsätzlich ist die Spinalkanalstenose eine Folge der altersentsprechenden Verschleißerscheinungen. Dazu ist zu wissen, dass der Mensch genetisch auf nur 20-25 Jahre angelegt ist. In den Jahren des Älterwerdens wird das Gewebe weniger elastisch, bzw. brüchig. Es treten Abnutzungserscheinungen der Bandscheiben und Gelenke auf. Das kann man auch durch bewussteste Ernährung, diszipliniertestes Training oder stringenteste Vermeidung bestimmter Belastungen nicht verhindern.

Ob ein Mensch früh oder erst spät, von geringen oder schweren Veränderungen betroffen ist, wird von sehr vielen Faktoren bestimmt. Auch schwerste körperliche Arbeit führt nicht automatisch dazu. Insofern kann der Patient der Entstehung der Erkrankung nicht entgegenwirken. Vor allem macht es überhaupt keinen Sinn, sich oder bestimmten Lebensumständen die Schuld an einer Spinalkanalstenose zu geben. Man muss sie einfach so wie andere Erkrankungen auch als schicksalhaft akzeptieren und damit umgehen.

Resultiert eine Spinalkanalstenose durch einen Bandscheibenvorfall, so kann sie tatsächlich gemeinsam mit diesem wieder verschwinden. In diesem Fall spricht man darum eigentlich auch gar nicht von einer Spinalkanalstenose. da diese nicht das Problem darstellt, sondern der Bandscheibenvorfall. Die Therapie ist darum auch anders, nämlich meist konservativ.

Eine echte durch knöcherne Einengung oder segmentale Instabilität resultierende Verengung des Spinalkanals verschwindet definitiv nicht mehr von allein. Darum ist eine Spinalkanalstenose letztlich durch keine anderen Mittel als eine operative Intervention zu beseitigen. Das soll aber nicht heissen, dass man sie immer auch operieren muss.

Mit Gymnastik oder Sport kann man der Spinalkanalstenose selbst nicht entgegenwirken, allerdings den Symptomen. Schmerzhafte muskuläre Verkrampfungen bestehen oft gleichzeitig. Dies sprechen auf Physiotherapie, auch Osteopathie, gut an. Die Spinalkanalstenose selbst lässt sich nicht verändern. Aber durch entsprechende Übungsmaßnahmen kann man eine Stabilisierung durch die Muskulatur fördern und somit der Zunahme einer Instabilität im Segment entgegenwirken. Gerade in dem Spezialfall Spinalkanalstenose durch Wirbelgleiten kann man durch muskuläre Kräftigungstherapie, zumindest in den Anfangsstadien, das Auftreten von Symptomen vermeiden. Ist es aber bereits zu einer dauerhaften Fehlstellung durch dieses Wirbelgleiten gekommen, kann weder muskuläre Kräftigungstherapie noch Sport etwas ausrichten. Es ist dann an dieser Stelle für die Nerven einfach zu eng und körperliche Aktivität führt dann manchmal sogar zu Verschlechterung. Grundsätzlich gilt aber: Aktiv bleiben hilft!

Zunächst geht man nach den Symptomen. Sind keine neurologischen Ausfallerscheinungen, also z.B. Kraftverlust in den Beinen, feststellbar und berichtet der Patient nicht über ein häufiges Stolpern oder gar Stürzen, kann man mit rein konservativen Mitteln eine Therapie beginnen. Hier würde man z.B. die muskuläre Kräftigungstherapie oder auch eine kontrollierte Distraktion einsetzen. In manchen Fällen kann eine Nervenreizung über spezielle Medikamente oder auch Injektionen wieder behoben werden.

Es muss also nicht jede Spinalkanalstenose operiert werden. Ist diese aber stark ausgeprägt und sind die Symptome derartig, dass eine permanente Sturz- und Verletzungsgefahr besteht, sollte in Abwägung der Risiken relativ bald eine Operationsindikation gestellt werden.

Bei einer Operation einer Spinalkanalstenose wird über einen kleinen Zugang   unter Verwendung spezieller mikrochirurgischer Werkzeuge eine Dekompression des Spinalkanals durchgeführt. Es werden knöcherne und weichteilige Raumforderungen vorsichtig abgetragen, so dass die Nerven im Spinalkanal wieder genügend Platz finden. Der ganze Eingriff bedarf relativ kurzer Zeit und erfolgt minimal-invasiv unter dem Mikroskop. Der stationäre Aufenthalt für die Patienten dauert im Regelfall nur wenige Tage.

In diesem Spezialfall ist eine bloße Erweiterung des Spinalkanals in mikrochirurgischer Weise, welche der Regelfall wäre, nicht ausreichend. Vielmehr wäre die Folge einer Resektion der den Spinalkanal verengenden  knöchernen Anteile der Facettengelenke eine weitere Destabilisierung des Segments. Durch das Wirbelgleiten würde es zu einer noch stärkeren Deformität kommen. Aus diesem Grund muss die Dekompression beim Wirbelgleiten mit einer Form der Stabilisierung kombiniert werden. In der Regel erfolgt dies, gerade bei schweren Deformitäten, über die Versteifung mit Schrauben und Stäben. Dies ermöglicht es eine Reposition durchzuführen, d.h. einer Rückführung der Fehlstellung der Wirbelkörper gegeneinander und eine Fixierung in der natürlichen Position. Es gibt aber auch Zwischenlösungen. Hier wird mittels kleiner Implantate eine gewisse Stabilisierung hergestellt ohne eine Versteifung durchzuführen, so dass ein weiteres Abgleiten der Wirbelkörper vermieden werden kann.

 

Sicher kann eine Operation vermieden werden indem man diese erst gar nicht durchführt! Die Frage ist vielmehr, ob sie sinnvoll ist, oder nicht. Eine Operation kommt schliesslich nur dann in Frage, wenn das alltägliche Risiko sich aufgrund einer Spinalkanalstenose zu verletzen oder neurologische Schäden davonzutragen das Risiko eines chirurgischen Eingriffs überwiegt. Dann allerdings wäre es aus meiner Sicht ein höheres Risiko von einer Operation Abstand zu nehmen, als sie durchführen zu lassen. Einer von einem Spezialisten durchgeführten, modernen, standardisierten und sicheren Operationsmethode ist normalerweise der Vorzug zu geben, wenn dadurch ein lebenslang fortbestehender Nachteil und ein zunehmendes Risiko behoben werden kann. Ein solcher Grundsatz des Abwägens aller Vor- und Nachteile und der jeweiligen Risiken gilt eigentlich immer für jede Operation.

Kein Patient ist gezwungen sich operieren zu lassen. Es sollte immer eine wohl überlegte Entscheidung sein. Dazu ist es aber wichtig umfassend aufgeklärt zu sein. Ärzte und Therapeuten, die kategorisch von einer Operation abraten ohne gleichzeitig auf das immanente Risiko der Erkrankung hinzuweisen und stichhaltige Verhaltensempfehlungen, unter anderem zur Unfallverhütung zu geben, sind in meinen Augen schlechte Ratgeber. Von einer OP abzuraten ist einfach und für den Ratgeber risikolos. Zuzuraten hingegen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. 

 

Eine Spinalkanalstenose kann ausschließlich operativ beseitigt werden.

Da die Spinalkanalstenose in der Regel erst im Alter auftritt und die Menschen grundsätzlich immer älter werden, benötigen immer mehr Patienten eine Operation. Da das Verständnis der Erkrankung durch wissenschaftliche Erkenntnisse heute ein wesentlich besseres ist, als in der Vergangenheit und die diagnostischen Möglichkeiten immer besser werden, wird häufiger eine Indikation zur Operation gestellt als früher.

Dennoch sind die Gefahren der Spinalkanalstenose in der Bevölkerung noch weitestgehend unbekannt und wird die Erkrankung von den meisten Ärzten noch immer unterschätzt. Je länger eine indizierte Operation hinausgezögert wird, desto grösser wird das Risiko von Nervenausfallerscheinungen, desto schwieriger und mithin gefährlicher wird aber auch die Operation.

Natürlich ist jede Operation mit einem gewissen Risiko verbunden. Komplikationen lassen sie sich grundsätztlich nie ausschliessen. Insbesondere Operationen an der Wirbelsäule implizieren das Risiko einer Nervenausfallsymptomatik, nicht nur durch die Verletzung der Nerven, sondern auch durch einen Reizzustand der Nerven nach der Operation. Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen können grundsätzlich bei jeder OP auftreten. Da die Spinalkanalstenose mittlerweile eine Volkserkrankung ist, besteht heute große Erfahrung mit diesem Eingriff. Zumal er in der Regel unter dem Mikroskop mit sehr kleinen und feinen Instrumenten durchgeführt wird, ist dies heute ein sehr sicherer Eingriff und sind Komplikationen selten.

 

Selbstverständlich kann auch die Dekompression des Spinalkanals endoskopisch durchgeführt werden, wenngleich die mikrochirurgische Variante aus gutem Grund der Standard ist. Der Unterschied ist, dass bei der Endoskopie der Hautschnitt nochmal etwas kleiner ist und darum auch die Muskulatur etwas weniger in Mitleidenschaft gezogen wird. Der Schnitt ist dann nur etwa 1cm lang. Bei der mikrochirurgischen Variante misst er etwa 2,5cm. Das Endoskop ist nur so dick wie ein Bleistift. Über jeweils eigene Kanäle im Endoskop müssen Spülflüssigkeit und Licht jeweils in die Wunde gelangen. Darum muss die Operation mit extrem miniaturisierten Instrumenten durchgeführt werden, die über einen nur Millimeter messenden Kanal eingeführt werden können. Die Endoskopie ermöglicht auch nur eine nur zweidimensionale Übersicht über das OP-Gebiet. Das ist z. B. bei der Entfernung eines Bandscheibenvorfalls vollkommen ausreichend. Bei der Entfernung einer ausgeprägten dreidimensionalen Verengung des Spinalkanals hingegen hat die dreidimensionale Wahrnehmung der OP-Gebiets unter dem Mikroskop und die Verwendung von etwas kräftigeren Instrumententen und Fräsern erhebliche Vorteile was die Sicherheit des Eingriffs, aber auch die Ergebnisqualität angeht.

In der Summe hat die Endoskopie für die Spinalkanalstenose keine wesentlichen Vorteile, aber impliziert rein technisch ein höheres Risiko  Komplikationen und Effektivität betreffend. Für die Spinalkanalstenose kann also grundsätzlich die mikrochirurgische Variante empfohlen werden. 

Im Grunde kann man das Bett am Tag nach der Operation verlassen, in vielen Fällen sogar am Operationstag selbst. Nach einer erfolgreichen Operation ist es nicht selten, dass die Patienten sogleich eine gewisse Erleichterung in den Beinen verspüren. Oftmals ist eine Verbesserung der Geh- und Stehfähigkeiten schon unmittelbar nach der Operation zu verzeichnen. Manchmal braucht das aber auch um einiges länger. Der stationäre Aufenthalt dauert nur wenige Tage. Im Wesentlichen geht es hierbei um die Kontrolle der Wundheilung und Blutuntersuchungen. Krankengymnastik hilft in den ersten Tagen bei der Mobilisation, insbesondere beim Laufen auf dem Flur oder beim Treppensteigen. In der Regel kann der Patient nach 3 bis 4 Tagen wieder in seine häusliche Umgebung entlassen werden. Eigentlich alle Patienten berichten dann von einer deutlichen Verbesserung ihrer ursprünglichen Beschwerden.

Sollten Sie noch Fragen zum Thema Spinalkanalstenose haben oder einen Termin zur Beratung und Untersuchung Ihrer individuellen Beschwerden bzw. Symptome vereinbaren wollen, können Sie uns gerne direkt hier kontaktieren.

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